Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihre Arbeit binden lassen können.
Entscheiden Sie sich für eine Klebebindung, können Sie hier zwischen drei verschiedenen Arten von Bindungen unterscheiden.
Die Thermo-Bindung
Hier bei handelt es sich ein System, bei dem der Klebstoff für die Bindung bereits auf dem Rückenband aus Kunststoff aufgetragen ist. Dieses wird erhitzt und der Klebstoff verbindet die einzelnen Blätter mit dem Rückenband.
Das Deckblatt und Rückenblatt besteht aus Karton oder Folie. Diese gibt es konfektioniert in verschiedenen Farben und Struktur-Prägungen. Das Papier wird im Bund, dort wo es verklebt, wird nicht aufgeraut Es steht also für das einzelne Blatt nur eine verschwindent kleine Fläche zur Verklebung zur Verfügung.
Die Softcover-Bindung (Heiß- oder Kaltklebebindung)
Kennt man von Taschenbüchern. Die Blätter des Inhalts werden wor der Verklebung im Bund aufgeraut.
Dadurch kann der Klebstoff in das Papier eindringen. Es ergibt sich eine sehr feste, haltbare Bindung. Der Inhalt wird mit umlaufenden dicken Karton (ca. 250 - 300 g/qm, diese Stärke entspricht Visitenkartenkarton) zu einem Buch bzw. Heft verbunden.
Ist das Papier angeraut und der Klebstoff konnte weit genug eindringen, dann zerreißen Sie ein Blatt Papier eher, als das Sie es aus der Bindung lösen können.
Die Hardcover-Bindung
Hierbei wird der Inhalt mit der Heiß- oder Kaltklebebindung gebunden. Der Umschlag wird mit Buchbinder-Papper (ca. 2 mm Stärke), welche kaschiert wird, hergestellt. Es entsteht also ein „richtiges“ Buch, mit dickem Deckel und stabilem Rücken.
Gerade veredelte Papiere, die ein besseres Druckbild und hochwertiger Haptik aufweisen sollen, bedürfen spezieller Klebstoffe. Diese Papiere haben eine glattere Oberfläche und einfache Klebstoff greifen hier schlecht.
Bedenken Sie, von der Bindung hängt ab, ob sich Arbeit von Monaten in den Händen des Prüfers auflöst oder nicht.


